Ordnungen der Liebe // Beachtung der Rangfolgen // Mediation in Trennungs- und Scheidungsprozessen

Bert Hellinger hat in wohl allen seiner veröffentlichten Werke die Rangfolgen innerhalb von Familien, Beziehungen beschrieben.

Für mich als Aufstellerin sind diese Rangfolgen maßgeblich, weil sie nachvollziehbar sind.

Ohne Respekt der oder des Vorderen gegenüber bleibt das Glück in allen unseren Beziehungen verwehrt oder sind von mehr oder weniger Problemen begleitet, die sich unterschiedlich äußern können.

Für mich persönlich stehen in einer Beziehung mit einem Mann also an erster Stelle:

  • die Kindesmutter (falls der Partner ein oder mehrere Kinder hat)
  • die – wenn vorhanden – erste oder auch noch weitere Ehefrauen

Wenn also der (ehemalige) Partner, Ehemann und auch möglicherweise Vater den Vorderen, also ehemaligen Partnerinnen, keinen Respekt zollt oder es sehr destruktive Verhaltensweisen ohne Klärung gab, sind seine nächsten Beziehungen zum Scheitern verurteilt – ganz egal, ob die neue Partnerin das tut. Die respektvolle Hinbewegung zur Kindesmutter und/oder ersten oder weiteren Ehefrauen ist ausschlaggebend für seine weiteren Beziehungen.

Gibt es eine zweite oder noch mehr Ehefrauen im Leben meines Partners, so ist auch hier die respektvolle Hinbewegung für einen guten Beziehungsverlauf vonnöten.

Wenn ein Mann also eine neue Partnerin an seiner Seite hat, die nur eine dieser Vorderen ablehnt oder Schlimmeres (Eifersucht, Neid etc.), dann hat die Beziehung auf die Dauer keine Chance. Die ungelösten und destruktiven Anwandlungen der neuen Partnerin schlagen schlussendlich negativ in ihrer Beziehung zu dem Mann zu Buche.

Wenn der Mann seine ehemaligen Partnerinnen würdigt und respektiert, ist ein sehr wichtiger Schritt getan, um seine eigenen neuen Beziehungen in Würde zu führen.

Torpediert die neue Partnerin aber auch nur eine der vorderen Ehefrauen, wird sich das auf kurze oder lange Sicht zu Lasten ihrer Beziehung zu diesem Mann auswirken. Dazu zählen Lügen, Betrug, Hintertreibung, Hetzen etc. Steigt der Mann – aus seinen niederen Beweggründen heraus – darauf ein und unterstützt dieses destruktive Verhalten noch, ist dieser Beziehung auf Dauer kein konstruktives Miteinander beschert. Diese – eigenen – Konflikte werden „mitgezogen“ in die neue Beziehung und tun dort, was sie zu tun haben.

Frauen, die sich gewaltsam den Platz einer der vorderen Ehefrauen „an Land ziehen“ wollen, mögen damit kurzfristig Erfolg haben – nur zu welchem Preis?

Schlussendlich ist der Platz einer der früheren Ehefrauen/Kindesmütter niemals einzunehmen. Wenn sich eine neue Partnerin anmaßt, diesen Platz und dazu noch mit destruktiven Mitteln, zu „erobern“, wird das über kurz oder lang auf sie zurückfallen. In diesen Beziehungen ist auf die Dauer kein beständiges Glück zu erwarten.

Der Ausgleich und der Respekt den Vorderen gegenüber ist die Grundlage für eine neue und beständige Liebesbeziehung. Diese Grundlagen gilt es zu verstehen und zu achten.

Ich bin mit Leib und Seele Systemikerin und respektiere diese Grundlagen, sehe gerade deswegen auch zur Genüge:

  • wo sie missachtet werden oder gar bewusst geschädigt werden wollen

wird sich keine (langfristig) neue und glückliche Beziehung mit dem Partner verwirklichen lassen.

Respekt geht dazu in BEIDE Richtungen! Wenn eine Frau (aber auch ein Mann) die Vorderen nicht achtet und respektiert, darf sie oder er auch keinerlei Respekt in ihre eigene Richtung erwarten.

Wenn Trennungen aufgrund von Respektlosigkeiten jeder Art und ohne Ausgleich erfolgen, werden diese in die neue Beziehung mitgenommen, wo diese Themen irgendwann wieder „aufpoppen“. Ein Kreislauf ohne Ende.

Aufstellungsarbeit im Rahmen eines Trennungs- oder Scheidungsverfahrens kann die Wogen glätten, die schief geratenen Ebenen wieder gerade ziehen und für beide ehemaligen Partner einen geklärten Weg in eine neue Beziehung ebnen.

Wenn Du oder Ihr an einer solchen Klärung innerhalb Eurer Trennungs- oder Scheidungssituation interessiert seid, dann kann eine erste Kontakt-Aufnahme gerne erfolgen unter:

  • energiearbeit(ät)mahamati.de

Ich bin keine ausgebildete Heilpraktikerin (für Psychotherapie) oder Ärztin und werde Dich, falls erforderlich, an die entsprechenden Stellen vermitteln.