Weibliche Führerschaft

Eine Frau, die in ihrer weiblichen Führerschaft zuhause ist, geht ihren Weg der Wahrheit und Wahrhaftigkeit. Sie ist unbeirrbar, ganz gleich, wer sich ihr entgegenstellt.

Frauen, die sich ihre weibliche Führerschaft erarbeitet haben, sind sich ihrer selbst total bewusst. Von ihnen geht eine Ausstrahlung aus, die sich unterschiedlich auf ihr Umfeld auswirken kann.

Diese Frauen sind klar, bewusst und agieren aus einer Kraft heraus, die tief in ihrem Inneren durch viele Prozesse gewachsen ist.

Diese Frauen sind Herrin in ihrem eigenen Haus, aber immer gastfreundlich.

Sie haben mütterliche und zutiefst weibliche Qualitäten im positiven Sinn in sich verankert und leben danach.

Sie legen keinen Wert auf sog. Status-Symbole und/oder Äußerlichkeiten, die „künstlich“ sind, so wie sie selbst niemals gekünstelt wirken oder erscheinen.

Sie betrachten andere Frauen als Gefährtinnen und nicht als Konkurrenz.

Neid und Ränke sind ihnen fremd und zuwider.

Oftmals geben sie eher einen Weg für andere frei, als sich selbst in den Mittelpunkt stellen zu müssen. Für sie ist Gemeinschaft das Wichtigste und nicht ihr Herausstellen durch alle möglichen und z.T. zwanghaften Verhaltensweisen.

Diese Frauen haben einen freien Zugang zu ihrer (weiblichen) Intuition und riechen Lügen und Manipulation meilenweit gegen den Wind. Sie leben mit dem Jahreskreislauf und sind immer mit den universellen Gesetzen verbunden.

Sie halten sich – wenn sie denn den Weg der weiblichen Führerschaft beschritten haben – fern von toxischen Personen und ihren Kreis sauber.

Sie handeln aus einer guten Mischung von Herz und Verstand heraus, das rein Wissenschaftliche reicht ihnen niemals, denn es umfasst nicht ihre Sicht auf die Welt und das Universum.

Sie müssen nichts oder niemanden „kopieren“, sondern sind immer sie selbst.

Sie agieren aus ihrer Instinkt-Natur im guten Sinn heraus, was sie – wie alle anderen Eigenschaften auch – oft zur Zielscheibe von weiblicher, aber unsicherer und unreflektierter, boshafter und neidischer Projektion macht.

Sie wissen um diese Projektion, lassen sich – wenn überhaupt, nur kurzfristig – davon aber nicht in die Irre führen.

Die Frau, die sich ihrer weiblichen Führerschaft bewusst ist, wird ausschließlich einen wahrhaftigen Mann an ihre Seite wählen und überhaupt nur wahrhaftige und aufrichtige Menschen in ihr Leben lassen.

Oftmals ist dem ein harter Erkenntnisweg mit vielen Begegnungen und Ent-Täuschungen vorangegangen.

~~~~~~~

Frauen, die nicht in ihrer weiblichen Führerschaft sind, sind un-bewusst und handeln danach, denken in genau diesen unbewussten Schemata und sind durch verschiedene destruktive Verhaltensweisen erkennbar:

  • sie sind intrigant
  • sie verbreiten Lügen über andere, um sich dadurch einen vermeintlichen Vorteil zu verschaffen
  • sie mischen sich in Angelegenheiten ein, die sie nichts angehen
  • sie versuchen, andere Frauen zu übervorteilen und das mit allen Mitteln
  • sie sind entweder laut und aggressiv oder verstecken ihre destruktiven Verhaltensweisen hinter einer „lieblichen“ Maske
  • sie sind oftmals von Neid getrieben
  • sie leben oftmals in einem permanenten Modus von Unsicherheit, Mangel und Konkurrenzdenken
  • sie wollen „es gemacht bekommen“, wie auch immer
  • vor allem wollen sie „gesehen“ werden und dafür ist ihnen fast jedes Mittel recht
  • sie waren oder sind oftmals „Vater-Töchter“, das Verhältnis zur eigenen Mutter war oder ist schlecht; beide Themen wurden nie aufgearbeitet
  • sie sind „karrieregeil“ oder das genaue Gegenteil davon
  • sie haben keinerlei Probleme damit, sich in bestehende Beziehungen einzumischen und dort Unruhe zu stiften
  • die eigene Bedürftigkeit ist meist sehr groß, wird aber auf verschiedene Arten und Weisen kompensiert
  • „weichere“ Gefühle machen ihnen Angst, deshalb verbleiben sie meist auf rein intellektueller Ebene, über die sie Kontrolle ausüben oder behalten können
  • sie haben nichts wirklich Warmes und Herzliches an sich, sie können auch keine solche Wärme und Herzlichkeit geben
  • die Männer in ihrem Leben sind meist welche, die einen Mutter-Komplex haben; einem wahrhaftigen Mann könnten sie kaum standhalten
  • wenn diese Frauen in der Rolle des „kleinen Mädchens“ bleiben, dann manipulieren sie auf andere Art und Weise: die der Bedürftigen und „kleinen Schutzlosen“ (was sie aber an Intrigen nicht hindert)
  • das Äußerliche und die Darstellung ihrer selbst hat einen hohen bis sehr hohen Stellenwert; alles muss oder sollte möglichst perfekt sein
  • das Älterwerden macht diesen Frauen enorme Probleme
  • meist haben diese Frauen eine dauerhafte Midlife-Crisis, weil sie sich selbst nicht in Liebe annehmen, ihre wirklich weiblichen Qualitäten entwickeln und annehmen und mit anderen – ebenso „erwachsenen“ Frauen in einer nährenden Gemeinschaft sein können
  • wenn sie überhaupt Kinder haben, dann bevorzugen sie meist das männliche Geschlecht – sie sind oftmals „Männer-Versteherinnen“, weil sie zu ihrer (archaischen) Weiblichkeit keinen Zugang haben
  • sind diese Frauen Mütter von Töchtern, so findet entweder eine Art Hass-Liebe zwischen Mutter und Tochter statt oder eine sehr ungesunde Symbiose, aus der die heranwachsende Tochter oft nur unter Schwierigkeiten der Mutter entkommen kann
  • diese Frauen sind oftmals dort zu finden, wo es um das Thema „Konkurrenz“ im weitesten Sinne geht
  • meist leben diese Frauen in einer Projektionsschleife und kritisieren an anderen – oft auch aggressiv – was sie selbst in sich tragen

Der Weg zurück zur ursprünglichen Wunde ist für diese Frauen der einzige, wenn sie sich verändern oder in ihrem Leben mehr erreichen wollen als durch ihre destruktiven Verhaltensweisen aufzufallen.

Die wirkliche Nahrung einer Frau ist erst einmal sie selbst, ihren alten Schmerz auszuhalten, ihre Gefühle von massiver Unzulänglichkeit (die bei diesen Frauen nur zu gut versucht werden zu kaschieren) zuzulassen und entsprechend im positiven Sinn zu transformieren.

Jede Frau, die das tut, dient damit anderen Frauen. Und vielleicht wollen viele Frauen es genau deswegen nicht tun…

 

Schreibe einen Kommentar