Diese ewigen Vergleiche mit anderen – und warum sie uns so gar nichts nutzen

„Vergleiche dich ständig mit anderen, und du hast auf ganzer Linie verkackt.“ – Pantha Mahamati

Wir sehen tagtäglich zig Bilder, wir lesen tagtäglich Texte von Menschen. Wir begeistern uns, wir lassen uns im günstigsten Fall davon inspirieren.

Wir neiden anderen Menschen ihr „tolles“ Leben und darben in unserem eigenen…im schlechtesten Fall.

Wir abonnieren Seiten, auf denen Menschen die Welt erobern.

Auf denen Menschen die Welt bereisen…ohne jegliche Verpflichtungen, ohne jegliche Anbindungen, ohne jegliche Alltäglichkeiten.

Und wir sehen diese Bilder und fühlen uns schlecht.

Erfolg!

Erfolg?

Was ist denn bitte Erfolg?

Jeder von uns lebt sein Leben!

Einer Mutter mit zwei kleinen Kindern, die gerade dafür sorgen muss, daß ihre Windel-Pakete bezahlt werden können, kann sich an den tollen „Aussteiger-Videos“ hochziehen und dann wieder in sich zusammenfallen, weil…sie hat gerade zwei Hosenkacker zu versorgen, und genau das ist ihre Priorität.

Das Ergebnis ist:

  • sie fühlt sich schlecht, sie fühlt sich minderwertig

Und das ist die Gefahr:

– wenn wir solche Menschen in den sozialen Netzwerken sehen, die so gänzlich andere Lebensvoraussetzungen haben, dann fühlen wir uns scheisse und gehen direkt in die Minderwertigkeit!

 

Minderwertigkeit führt zu nichts…außer zu weiterem Minderwert!

Und weiterer Minderwert führt zu Lähmung. Zu Ängsten, zu einer Abwärts-Spirale!

Diese Spirale beraubt uns unserer Kraft.

Was ist als zu tun?

Orientiere Dich zwar nach oben:

– definiere neue Ziele für Dich

aber!!!

Du bist gerade NICHT in der Lage, auszusteigen!

Geh´damit und tue die Schritte, die für Dich und Deine Familie richtig sind!

Du bist gerade NICHT in der Lage, DEINEN Traum-Partner in Dein Leben zu ziehen.

Geh´damit und entscheide Dich vielleicht erst einmal dafür, allein zu bleiben und Dein Leben auf die Kette zu bekommen – ohne Mann!

Du bist gerade nicht in der Lage, tausende von Euros auf die Seite zu packen.

Dann geh´damit und schau´wie Du Deine aktuellen Finanzen in den Griff bekommst.

Ich könnte diese Reihe endlos weiterzuführen.

Ich habe im Laufe der letzten vielen Jahre eins gelernt:

– ich lasse mich gern inspirieren, aber schlussendlich ist MEIN Leben MEIN Fokus und mein Parameter, an dem ich mich orientiere.

Es gilt genau hinzuspüren – und da sollte DEIN Fokus liegen – WAS genau ist für mich machbar?

Was ist genau jetzt in meiner Situation leistbar?

Was sind meine Grenzen, und an welchen Stellen bin ich in der Lage , diese zu überschreiten, meine Komfort-Zone zu verlassen?

Wir müssen nicht alle Aussteiger sein.

Wir müssen nicht alle eine sog. Traum-Beziehung führen.

Wir müssen uns nicht über Gebühr verausgaben.

Wir müssen nicht Stars einer Community sein.

Wir müssen nicht jeden Tag unseren Selfie-Beitrag leisten, um „toll“, „cool“ und „besonders“ zu sein.

An manchen, wenn nicht den meisten Tagen geht es schlichtweg darum, unser Leben gut auf die Kette zu bekommen. Und das ist manchmal anstrengend genug.

Nimm´den Druck raus!

Bleibe bei Dir!!!

Versorge Dich und Deine Lieben so gut wie möglich.

Schlafe ausreichend und ernähre Dich weitestgehend gut.

Achte auf Dein Umfeld!

Halte Dich vor allem nicht an dem auf, was andere meinen, was gut für Dich ist.

Meide gossip und schlechte Energien von komischen Menschen.

Damit bist Du ein ganz gutes Stück für Dich aufgestellt.

Stay strong and be YOU!

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